5.7.07

Island: die Anreise

Dieser Blogeintrag entsteht in Reykjavik, genauer: in einem Zimmer des Gästehauses Duna, wo ich ein offenes WLAN entdeckt habe. Damit bekommt mein Notebook neben Foto-Backupspeicher und MP3-Player eine weitere Funktion.

Aber ich wollte von meiner Anreise nach Island berichten. Die Fahrt zum Flughafen Hahn verlief ohne Probleme. Der Parkplatz P7 erweckte nostalgischer Erinnerungen in mir, denn er liegt teilweise auf demjenigen Gelände, auf dem 2004 das Zillo-Festival stattfand. Damals war ich also bereits auf dem Gelände, hatte aber das Flughafengebäude selbst nicht gesehen. Diesmal sah ich es natürlich. Übrigens ist der Parkplatz P7 mit einem Shuttleservice an das Terminal angebunden - sehr angenehm.

Mein Eindrücke: der Flughafen ist spartanisch eingerichtet, aber das passt, nachdem dort vor allem preiswerte Airlines starten. Die Preise in den Läden dort sind einiges niedriger als im Rhein-Main-Flughafen Frankfurt. Am Iceland Express-Schalter fand ich es etwas ärgerlich, dass er erst um 11:10 geöffnet wurde; ich war schon vorher dort und musste somit warten. Ansonsten lief der Check-in gut. Ein wenig ärgerlich war die neue Vorschrift, dass man nur noch ein Feuerzeug mitnehmen darf; da gingen zwei "Lighter" in die ewigen Jagdgründe.

Die Maschine war recht klein, etwa die Größe einer Boeing. Der Flug selbst verlief gut. Etwas ungewohnt war für mich, dass ich Kaffee etc. an Bord extra zahlen musste; aber dafür war der Flug so billig, das ich das gerne in Kauf nehme. Außerdem erhält man, wenn man einen Kaffee nimmt, beliebig viele "Refills". Aber die Stewardessen waren genauso nett und aufmerksam wie beim Flug einer "Fullprice-Airline".

Insgesamt kann ich sowohl den Hahn Airport als auch Iceland Express nur empfehlen. Die einzige Verbesserung, die mir einfällt, wäre ein Bahnanschluss für Hahn.

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