12.3.06

Hafenfest 2006 - zum letzten Mal

Am Wochenende war ich, wie fast jedes Jahr vorher, auf dem Hafenfest 2006, einem FOLLOW-Con in Münchhausen bei Marburg. Mir gefiel das Fest sehr. Ich traf viele nette Leute wieder, konnte einige interessante Gespräche führen, teilweise bis halb drei Uhr morgens. Die Organisation und die Küche waren sehr gut. Nochmals ein fettes Lob meinerseits ans Hafenfest-Team! Gut war vor allem die Idee, das Essen nicht als Büffet zu präsentieren, sondern einzeln in der Küche zuzubereiten und an den Platz zu bringen. Dadurch entfiel der ansonsten auftretende hektische "Sturm aufs Büffet".

Für die Rahmenhandlung waren diesmal die Soltanier - das sind Heino und ich - zuständig. Wir hatten uns als Plot überlegt, dass die Hafenkneipe diesmal im schönen Oneleans erscheint im Pays de Vartijala. Ich als Bürgermeister von Oneleans eröffnete daher den magiranischen Teil des Festes - stilvoll gekleidet.incl. echter Bürgermeister-Amtskette, die ganz schön schwer war (ächz!) und dem Wort von der "Bürde des Amtes" eine ganz neue Bedeutung verlieh :) . Als ich die Kneipe eröffnet hatte, wurde bekannt, dass sich ein Werwolf unter die Gäste geschlichen hatte. Dieser infizierte im Laufe des Abends immer mehr Gäste, so dass am Ende 30 Werwölfe (!) anwesend waren, bevor der Original-Werwolf ausfindig gemacht werden konnte. Nachdem er enzytechnisch tot war, war der Fluch beendet.

Das Hafenfest 2006 war leider das letzte dieser Art, was viele der Anwesenden sehr bedauerten, incl. meinereiner. Ob es nächstes Jahr einen Ersatz-Con zur gleichen Zeit, aber an anderem Ort, geben wird, ist derzeit noch unbekannt.


2 Kommentare:

Anonymous MartinM meinte...

Schade, dann wird wohl das Rätsel, wo denn Münchhausen bei Marburg einen Hafen hat, ewig ungelöst beleiben. Apropos "Münchhausen" - Bodenwerder an der Weser (Heimat des Barons Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen) wäre doch ein netter Ausweichort. Hat außerdem wirklich einen (winzigen) Hafen!

7:34 PM  
Anonymous Anonym meinte...

Hallo,

leider muss ich dir was das Essen betraf widersprechen. Ich fand das Konzept total misslungen, sowohl das Essen a la Carte, als auch die Zeremonien einfach so nebenher laufen zu lassen.
a) Gabe es auf der Karte nur 7 Gerichte, klar hört sich erstmal viel an, aber im Endeffekt gab es nur 2erlei Sorten Fleisch und Sättigungsbeilagen (Kartoffeln, Gnocci (auch Kartoffeln) und Tortellini. Keinen Salat, kein Gemüse, kein gar nichts. Für den Preis hätte ich mehr erwartet. Und da ich aus der Gastronomie komme und weiß was Convenience Produkte kosten, war das Preis-Leistungsverhältnis meiner Meinung nach Hundsmiserabel... für uns Gäste. Ebenso das wirlich mehr als lieblos hingestellte Frühstück mit den Aldi-Produkten... da habe ich schon besseres gesehen. Aber ist ja auch egal. Frau zieht Ihre Konsequenzen :-)
b) Von den Zeremonien habe ich nichts mitbekommen. War entweder am Essen bestellen (was dann auch noch ewig gedauert hat), oder am Essen und mich dabei zu unterhalten, oder war auf Toilette und habe wieder alles verpasst, da es ja keinen zeitlichen Rahmen gab. Irgendwann war es mir zu doof und ich bin Tichu spielen gegangen :-)

Mein Kommentar: Liebe Menschen, gute Gespräche, schönes Ambiente... aber das wars.
(Das jemand um sich 2h mit uns zu unterhalten auch noch 15 Euro Tages(!) conbeitrag bezahlen musste... das finde ich übrigens auch... naja, kleinlich ist wohl noch höflich ausgedrückt!) *g*

Gruß Elli

11:07 AM  

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