10. Nürnberger Autorentreffen – das Jubiläum
Auch dieses Jahr an Himmelfahrt besuchte ich das mir inzwischen lieb gewordene Nürnberger Autorentreffen. Dieses Mal war es ein besonderes: es galt das zehnjährige Jubiläum zu feiern.
Auch dieses Jahr an Himmelfahrt besuchte ich das mir inzwischen lieb gewordene Nürnberger Autorentreffen. Dieses Mal war es ein besonderes: es galt das zehnjährige Jubiläum zu feiern.
Ein berühmter Oxforder Sprachwissenschaflter und Autor verfaßte im letzten Jahrhundert ein umfangreiches Werk, in dem die Zahl Neun eine wichtige Rolle spielt: Neun Gefährten zogen los, um ein magisches Artefakt zu entsorgen, neun böse Feinde stellten sich ihnen entgegen. Beim neunten Nürnberger Autorentreffen wurde in einem Vortrag der “Herr der Ringe” auch kurz erwähnt.
Amj 12. September 2011 stellte der Verein Musikpiraten e.V. auf seiner Website den Sampler FreeMixter mit den Gewinnern des Free! Music! Contest! 2011 vor. Die 19 Lieder, die alle bei Bandcamp kostenlos heruntergeladen werden können, haben eins gemensam: Sie alle stehen unter der CC-BY bzw. der CC-BY-SA Lizenz. Voraussetzung dafür ist u.a., dass keiner der beteiligten Musiker Mitglied einer Verwertungsgesellschaft ist. Alle Musiker haben dies glaubhaft versichert. Außerdem sollen die Lieder auch als CD im hochwertigen Digipak vertrieben werden.
Kurze Zeit nach Veröffentlichung der CD erhielten die Musikpiraten dennoch Post von einer Verwertungsgesellschaft, nämlich der GEMA. Read the rest of this entry »
Wie viele Leser dieses Blogs wissen, habe ich seit ein paar Jahren zusammen mit Erik einen Stand auf dem Bücherflohmarkt Darmstadt. Dieser Flohmarkt findet zweimal im Jahr statt, so auch gestern. Jedesmal ist er mit einer Autorenlesung verknüpft. Diesmal las ich “das Märchen von der Ziegenherde” vor, einen Text, den ich erst letzte Woche verfaßt hatte (daher das obige Foto, das übrigens Erik geschossen hat). Einen weiteren Text hätte ich auch noch vorlesen können, aber das Buch, in dem er drinstand, war auf einmal weg. Das ist eine Geschichte für sich, daher will ich sie jetzt erzählen.
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Die jährliche Hauptversammlung der Deutschen Tolkien Gesellschaft heißt seit Bestehen derselben “Tolkien Thing”. In diesem Jahr fand sie statt auf Burg Breuberg, inspiriert u.a. durch den Besuch der Burg nach dem Tolkien Tag Rhein Main in Eppertshausen. Da ich nur etwa 45 Minuten von der Burg entfernt wohne, war ich dieses Jahr als Tagesgast am Samstag anwesend – was übrigens zum ersten Mal auf einem Thing möglich war.
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Nachdem mir bereits das Vortreffen sehr gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf das Treffen selbst. Der Ort hatte sich geändert. Anstelle des Saales im Gewerbemuseum waren wir diesmal im Caritas-Pirckheimer-Haus. Für mich war dieser Ortswechsel sehr vorteilhaft, weil ich ohnehin ein Zimmer dort im Haus genommen hatte, und weil das Haus nur 5 Minuten vom Nürnberger Hauptbahnhof entfernt liegt.
Bei diesem Bericht muss ich – eine Premiere für dieses Weblog – eine SPOILER-Warnung voraussenden. Sie bezieht sich auf den Wallander-Krimi “Die fünfte Frau” von Henning Mankell. Aber das dürfte die meisten Leser nicht vom Weiterlesen abhalten
Bei jedem Nürnberger Autorentreffen ist es üblich, dass am Abend vorher ein Vortreffen in Form einer Lesung stattfindet. So auch dieses Mal. Die bisherigen Vortreffen fanden alle statt in der Grauerschen Buchhandlung. Das war leider nicht mehr möglich: Aufgrund eines Todesfalls schloss die Grauersche Buchhandlung genau einen Tag vor dem Vortreffen für immer ihre Pforten. Doch mit dem Rosegardens wurde ein Ersatz gefunden, der nur 50 m weiter lag. Das Rosegardens ist ein Fachgeschäft für englische Körperpflegeprodukte, Düfte, Tee und Kekse, das ich jedem Englandfan nur ans Herz legen kann. Die Produkte sind von außerordentlicher Qualität (z.B. wurde bei allen Pflegeprodukten darauf geachtet, dass die Hersteller auf Tierversuche verzichten). Entsprechend sind auch die Preise.
Zur Begrüßung überreichte Ursula Schmid-Spreer, die Organisatorin des Treffens, jedem Teilnehmer ein Glas Sekt.
Eingehüllt in die vielfältigen Düfte der englischen Pflegeprodukte saßen wir im hinteren Teil des Ladens und harrten gespannt der Texte, die da kamen.
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Heute habe ich über laut.de erfahren, dass der Dire Straits-Klassiker “Money for Nothing” nach dem Willen des “Canadian Broadcast Standard Counsil” nicht mehr in kanadischen Radiosendern gespielt werden soll:
Im Song werde dreimal das Wort “faggot” verwendet, das wegen Verstoßes gegen die kanadischen Menschenrechte nun aus dem Text entfernt werden sollte, heißt es in dem veröffentlichten Beschluss.
In der Meldung heißt es weiter, dass die Kommission sehr wohl wisse, dass das Wort “faggot” 1985 (als der Song veröffentlicht wurde) sarkastisch gemeint war; aber heutzutage sei das Wort nicht mehr akzeptabel. Kanadische Radiosender dürften daher nur noch eine bereinigte Version von “Money for Nothing” abspielen.
Ich halte diese Entscheidung für falsch und werde dies nun begründen.
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Letzten Mittwoch brachte Elke (eine der Kursteilnehmerinnen) ein paar Comic Strips mit: “Kiroileva Siili” (dt. “der fluchende Igel“). Die kurzen Comics (Einzeiler) handeln von einem Igel, der sich jedesmal über etwas oder jemanden aufregt. Am Ende steht meistens ein recht kräftiger finnischer Fluch (Hinweis: die Übersetzungen auf der englischen Version der Seite geben den Inhalt oft nur sehr näherungsweise wieder).
Wir hatten im Kurs viel Spass damit, unser Finnischvokabular um ein paar neue Ausdrücke zu bereichern, obgleich diese Ausdrücke in vielen Situationen nicht angewandt werden sollten
Eigentlich wollte ich auf der Rückfahrt vom 11. Bücherflohmarkt nur ein Paket aus der Packstation im Nordbahnhof abholen. Aber da sah ich, dass sich die Eingangshalle verändert hatte. Es waren auf einmal Gemälde zu sehen, etwa dieses:

Was war hier los?
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